Jahresrückblick 2017

Das war unser 2017:

Das Jahr begann für die Sportakrobaten mit einer großen Herausforderung, die wir mit großem Zusammenhalt, Durchhaltevermögen und Disziplin meistern konnten. Neuorganisierung des Trainings und der Zeiten waren notwendig. Die Sportakrobaten sind näher zusammengerückt. Einige Eltern haben das Training mit unterstützt und auch die Kinder haben Verantwortung dabei übernommen, in dem sie selbstständig Choreographien ausgearbeitet, Hilfestellung bei anderen geleistet und neue Ideen umgesetzt haben. Wir freuen uns Dagmar Köhn als Trainerin gewonnen zu haben, die eine wichtige Vorarbeit leistet. Ulrike Kurz hat für ein weiteres Jahr den Vorsitz für die Abteilung übernommen, Jasmin Prehn unterstützt sie dabei tatkräftig. Die Finanzen regelt Karen Key. Zu Beginn des Jahres haben wir uns sehr über die Anfrage der Möllner Handballer gefreut, ob wir uns einen Auftritt während eines ihrer Handballspiele vorstellen können. Na klar! Mit einer tollen Choreographie konnten unsere Jungs und Mädels die Zuschauer begeistern, bekamen einen Riesen-Applaus und kamen stolz zurück in die Umkleidekabine.
Unser Wunsch, das Training effektiver zu gestalten, rückte im Februar in greifbare Nähe. Mit Hilfe der Kreissparkasse und des Kiwanis-Club konnten wir nun unser Akrobatik-Equipment erweitern und die langersehnte Airtrackbahn bestellen. Die Airtrackbahn ist ein Luftkissen, die es den Sportakrobaten ermöglicht, neue Sprünge und Übungen auszuprobieren, und das Verletzungsrisiko dabei zu minimieren, bevor man dieses auf der härteren Wettkampfmatte turnt.
Sportakrobatik – was machen die da eigentlich? Bei uns lernen die Kinder zunächst die turnerischen Grundelemente von Rolle und Radschlag, über Handstand und Bogengang bis hin zum Salto und Flikflak. Die dabei erworbenen Kompetenzen aus Balance, Kraft und Ausdauer brauchen wir, um unsere Pyramiden zu bauen, Pyramiden aus Menschen. Nach dem Motto: „der Partner ist unser Gerät“. Vertrauen ist dabei das Wichtigste. Pyramiden, Grundelemente und tänzerische Showeinlagen ergeben dann unsere Choreographie, die wir auf einer 12 x 12 m große Matte vor einem Wertungsgericht vorführen. Die Wettkämpfe an denen wir teilnehmen, sollen vor allem eines: Spaß machen!

Im April, zum Ende der Osterferien, bekamen wir Besuch von unseren Sportfreunden Brandenburg 94 e.V. Gemeinsam hatten wir ein tolles Training. Am Ende war klar, das müssen wir auf jeden Fall wiederholen. Bereits im Juli konnten wir das umsetzen. Die Brandenburger kamen erneut zu unserem Trainingswochenende zu Besuch. Das Wochenende wurde natürlich vorrangig zum intensiven Training genutzt, aber wir wollten unserem Besuch auch ein wenig von Mölln zeigen. Gleichzeitig nutzten wir die Gelegenheit, um die Leistungen unserer Sportler aus dem vergangenen Jahr zu ehren.
Zum Ende der Sommerferien haben wir uns sehr gefreut, dass wir uns auch in diesem Jahr beim Möllner Altstadtfest auf der Bühne der Lebenshilfe präsentieren konnten. Mit der speziell dafür ausgearbeiteten Choreographie zeigten unsere Mädels was sie alles bereits gelernt haben.
Das Gelernte war dann auch für den Jahreshöhepunkt, den Herbstpokal in Göhren, gefragt. Nach den Sommerferien begannen dazu bereits die Vorbereitungen. Für den letzten Schliff unterstützte uns erneut der Brandenburger Trainer Torsten Dickes direkt nach den Herbstferien. Mit diesem Wettkampftraining gestärkt fuhren 14 Sportakrobaten nach Göhren. Das intensive Training zahlte sich aus: 3 x Platz 1, 4 x Platz 3 und je 1 x Platz 4 und 5. Am Abend wurde dies dann gemeinsam mit allen Vereinen kräftig gefeiert. Mit diesem Erfolg beendeten wir das Jahr 2017 und freuen uns auf weitere Erfolge in 2018.